Metrio GmbH aus Ense sichert sich Zuschuss für effizientere Maschine

Die metrio GmbH aus Ense hat sich einen Zuschuss in sechsstelliger Höhe für eine neue und energiesparende Maschine zum Bearbeiten von Metallrohren und Profilen gesichert. Unterstützung erhielt sie dabei von der Wirtschaftsförderung Kreis Soest (wfg) und der Effizienz-Agentur NRW (efa). Der Zuschuss zu der insgesamt 1,15 Millionen Euro teuren Anlage stammt aus einem Förderprogramm des Bundes für Energie und CO2 einsparende Investitionen.
Die neue Anlage verbraucht gemäß einer Vorausberechnung im Vergleich zu einer üblichen Referenzanlage 75 Prozent weniger Strom. Mit einem Faserlaser, einem 3D-Schwenkkopf und automatischen Ladeportalen bestückt kann sie statt sechs nun zwölf Meter lange Metallrohre bearbeiten. Dies war ausschlaggebend für die Förderung.

„Außerdem können wir mit der neuen Anlage noch präziser schneiden und damit die Toleranzen einfacher einhalten“, freuen sich Geschäftsführer Ulrich Düser, Florian Pohl und Michael Peck. Die Investition sei eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zum bisherigen Maschinenpark, um die Kundenanforderungen zu erfüllen.

Das Unternehmen aus Ense hat 35 Mitarbeiter und ist in der Rohr- und Profilbearbeitung tätig. Mittels Lasermaschinen werden im Drei-Schichtbetrieb unter anderem Rohre aus Stahl, Aluminium bis zu Titan für Kunden aus dem Fahrzeugbau, der Automobil- und Zweiradtechnik sowie der Leuchten- und Möbelindustrie bearbeitet.

Die Effizienz-Agentur hatte die Metrio GmbH fachlich zum Thema Ressourceneffizienz beraten. Den Kontakt zwischen Unternehmen und Agentur hatte Artjom Hahn, Förderlotse bei der wfg, hergestellt. „Als Lotse ist es meine Aufgabe, Investitionsvorhaben und Projektideen zu analysieren und anschließend geeignete Förderprogramme zu finden. Ebenso wichtig ist es, die passenden Experten mit den Unternehmen zusammen zu bringen“, erklärt Hahn. Ekkehard Wiechel vom efa-Regionalbüro Werl bietet ebenfalls seine Unterstützung an: „Unternehmer sollten die Gelegenheit nutzen, ihre Vorhaben auf Förderfähigkeit von uns prüfen zu lassen.“

Quelle: Pressestelle Kreis Soest

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