Aktuelle Meldungen und Informationen rund um die aktuelle Situation im Zuge des Coronavirus

Die wfg hat die Informationen für Sie aus Landes- und Bundesinformationen, sowie von weiteren öffentlichen Institutionen zusammengetragen. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 30. März 2020

Aktuelle Meldungen für die Unternehmer im Kreis Soest

  • Regionalagenturen unterstützen Erstberatung zum Thema Kurzarbeit. Kreis-Soest.de (30. März, 15:00 Uhr)
  • NRW-Soforthilfe 2020 startet ab heute. Jedoch wird die Seite, wo die Vordrucke für die digitale Antragsstellungen zu finden ist, nicht ab 12 Uhr sondern im Laufe des Tages freigeschaltet. https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020 (27. März, 12:00 Uhr)
  • Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige mit bis zu 50 Beschäftigten, die erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona aufweisen, können ab heute die Soforthilfe digital beantragen. https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020 (27. März, 08:15 Uhr)
  • „NRW-Soforthilfe 2020“ für Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige startet in dieser Woche Wirtschaft.NRW (25. März, 15:00 Uhr)
  • Arbeitgeber in Deutschland müssen im Fall einer finanziellen Notlage wegen der Corona-Krise zunächst keine Sozialversicherungsbeiträge abführen. Beitrag im Spiegel (24. März, 17:00 Uhr)
  • NRW ergänzt Zuschüsse des Bundes, um Engpässe in Betrieben mit zehn bis 50 Mitarbeitern zu überbrücken. Wirtschaft.NRW (23. März, 18:30 Uhr)
  • Die Bundesregierung hat ein Rettungspaket beschlossen: Kleine Firmen und Solo-Selbstständige wie Künstler und Pfleger sollen über drei Monate direkte Zuschüsse erhalten, Großunternehmen sollen mit Kapital gestärkt werden und ein unbegrenztes Sonderkreditprogramm der Förderbank KfW startet. Sobald weitere Details dazu bekannt sind, werden wir Sie über unsere Infoseite www.wfg-kreis-soest.de/Corona informieren. Beitrag im Spiegel (23. März, 13:15 Uhr)
  • Die Bundesregierung hat ein Rettungspaket beschlossen: Kleine Firmen und Solo-Selbstständige wie Künstler und Pfleger sollen über drei Monate direkte Zuschüsse erhalten, Großunternehmen sollen mit Kapital gestärkt werden und ein unbegrenztes Sonderkreditprogramm der Förderbank KfW startet. Sobald weitere Details dazu bekannt sind, werden wir Sie über unsere Infoseite www.wfg-kreis-soest.de/Corona informieren. Beitrag im Spiegel (23. März, 13:15 Uhr)
  • Kleinunternehmen, Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe sollen ein Zuschuss als Soforthilfe erhalten. Sobald Details dazu bekannt sind, werden wir Sie über unsere Infoseite www.wfg-kreis-soest.de/Corona informieren. Beitrag im Focus Money (23. März, 10:45 Uhr)
  • Die NRW-Landesregierung hat gestern eine Infektionsschutz-Verordnung erlassen, die über die bisherige Einschränkungen für Handel und Dienstleistungen hinaus geht. Die IHK Arnsberg hat auf Ihrer Website alle neuen Regelungen unter “Für welche Branchen oder Betriebe gelten Öffnungs- bzw. Betriebs-Verbote?” zusammengefasst. Diese Zusammenstellung wurde inklusive der IHK-Interpretationen mit aller Sorgfalt erstellt. Dennoch kann keine Gewähr für die Richtigkeit übernommen werden. Zudem können sich Aussagen durch Änderung der rechtlichen Vorgaben sowie neue Erkenntnisse ändern. https://www.ihk-arnsberg.de/corona (23, März, 10:30 Uhr)
  • Bundesregierung stellt 600 Milliarden Euro für angeschlagene Unternehmen im Rahmen eines Wirtschaftsstabilisierungsfonds bereit. Beitrag im Focus (21. März 14:20 Uhr)
  • Bundesregierung spannt Rettungsschirm für Unternehmen und Banken. Beitrag im Spiegel (20. März, 11:05 Uhr)
  • Wirtschaftsministerium plant Rettungsschirm für Start-ups. www.tagesschau.de (20. März, 11:00 Uhr)
  • Die gesetzlichen Krankenkassen wollen den knapp 27.000 Pflegeheimen und Pflegediensten in Deutschland sämtliche Kosten erstatten, die durch die Corona-Krise entstehen. www.diakonie.de (20. März, 09:30 Uhr)
  • Die Sparkasse SoestWerl und die Sparkasse Lippstadt stellen Soforthilfe-Kreditprogramm für die heimischen mittelständischen Unternehmen, gewerbliche Betriebe und Freiberufler bereit. (20. März, 09:10 Uhr)
  • Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest Möglich aus. Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung. Dies ist abrufbar unter www.finanzverwaltung.nrw.de (19. März, 17:20 Uhr)
  • Keine Rettung, aber ein kleines Signal für Mitgliedsbetriebe der Handewerkskammer Dortmund im Kreis Soest: Von der Führungsspitze der Kammer ist die Entscheidung getroffen worden, die Beitragsbescheide bis auf Weiteres zurückzustellen. Da der Publikumsverkehr derzeit ruhen muss, werden zudem für alle wichtigen Fachbereiche Hotlines frei geschaltet. Die Hotline-Nummern sowie die FAQ’s stehen in Kürze auf der HWK-Homepage: www.hwk-do.de. (19. März, 14:00 Uhr)

Finanzielle Hilfen für Unternehmen

Für wen? Alle steuerpflichtigen Unternehmen, die von der Krise betroffen sind.

Beschreibung Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zugunsten der Steuerpflichtigen weitestmöglich aus.

  • Zinslose Stundung der fälligen oder fällig werdenden Steuern (Einkommen- / Körperschaft- & Umsatzsteuer)
  • Absenkung der Steuervorauszahlungen bei Einkommen- / Körperschaftsteuer sowie (über gleichlautenden Ländererlass) auch bei Gewerbesteuer (nachträgliche Herabsetzung ist bei vernünftiger Begründung möglich)
  • Die Finanzämter verzichten bis Ende des Jahres auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge, solange der Steuerpflichtige unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist.

Sollten Sie als Unternehmen oder Freiberufler von diesen Maßnahmen Gebrauch machen wollen, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt bzw. machen von dem stark vereinfachtes Antragsformular Gebrauch.

Dauer Regelungen sind bereits in Kraft und gelten bis 31.12.2020

Kontakt Finanzamtfinder 

Link Weitere Informationen sowie das stark vereinfachte Antragsformular finden Sie bei der Finanzverwaltung NRW.

Für wen? Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind

Beschreibung Unternehmen können die Zahlung ihrer Sozialabgaben aufschieben. Die Beiträge für Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung sind eigentlich an diesem Freitag, 27.03.2020 fällig.

Dauer Auf Antrag des Arbeitgebers können die Beiträge stattdessen bis Mai zinsfrei gestundet werden.

Beschreibung Treten Auftrags- oder Lieferengpässe auf, ist es möglich, dass Unternehmen Kurzarbeit beantragen. Zunächst muss ein Betrieb aber alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen, um Kurzarbeit zu vermeiden (z.B. Urlaub, Überstundenabbau, Homeoffice, etc.).

Die Regelungen für die Kurzarbeit sind bereits angepasst worden. Es wurden erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld eingeführt:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) kann verzichtet werden.

Link

Für wen? Kredite für Investitionen und Betriebsmittel können durch Gewerbliche Unternehmen, Freie Berufe und Existenzgründer/-innen seit dem 23.03.2020 bei der Bank oder Sparkasse beantragt werden, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren.

Beschreibung Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Finanzierungsangebote und Unterstützungen zur Verfügung.

Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Dazu werden bestehende Kredite für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler genutzt und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessert. Ein wichtiges Mittel dafür sind sogenannte Ausfallbürgschaften. Mit diesen Bürgschaften übernehmen Förderbanken einen großen Teil des Risikos, wenn eine andere Bank einen Kredit vergibt. Das soll es gerade kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Freiberuflern erleichtern, einen Kredit von ihrer Hausbank zu bekommen.

Auch die NRW Bank berät zu passenden Förderprogrammen z. B. bei Liquiditätsengpässen, Produktionsengpässen oder Lieferschwierigkeiten und hat zur Überbrückung der Krise für die Unternehmen in NRW Anpassungen an ihren Kreditangeboten vorgenommen.

Für Unternehmen, die bereits einen Förderkredit erhalten haben und nunmehr aufgrund der Corona-Krise Liquiditätsprobleme haben, ist es zudem möglich, Tilgungsaussetzungen zu beantragen. Hierbei ist ausdrücklich durch die Hausbank bestätigen, dass die Liquiditätsengpässe auf die Corona-Krise zurückzuführen sind.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Finanzierungen nicht um Zuschüsse handelt.

Kontakt Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollte zeitnah das Gespräch mit der Hausbank gesucht werden, denn die Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und günstigen Krediten erfordert immer die Begleitung von einem Kreditinstitut nach Wahl des Antragstellers (Hausbank).

Für weitere Informationen, hilft Ihnen die landeseigene Förderbank NRW.BANK und die KfW gerne weiter:

  • KfW Bankengruppe: 0800 539-900
  • NRW.BANK-Service-Center: 0211 91741 4800

Link

Für wen? Anträge können von gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen, mit bis zu 50 Beschäftigten (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) gestellt werden, die im Haupterwerb

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen/Freiberufler/Selbstständige tätig sind,
  • ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben und
  • ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 1. Dezember 2019 am Markt angeboten haben.

Beschreibung Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Finanzierungsengpässe, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä., sowie dem Erhalt von Arbeitsplätzen durch einen Zuschuss unterstützt werden. (Zur Reduzierung von Personalkosten gibt es das Kurzarbeitergeld)

Voraussetzung erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Dies wird angenommen, wenn

  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 1. März durch die Corona-Krise weggefallen sind

oder

  • sich für den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr ergibt. Rechenbeispiel: Durchschnittlicher Umsatz Januar bis März 2019: 10.000 Euro, aktueller Umsatz März 2020: 5.000 Euro. Kann der Referenzmonat nicht herangezogen werden (bei Gründungen) gilt der Vergleich mit dem Vormonat
 oder
  • der Umsatz durch eine behördliche Auflage im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie massiv eingeschränkt wurde
oder
  • die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (= Finanzierungsengpass)

Der Antragsteller muss versichern, dass der Finanzierungsengpass nicht bereits vor dem 1. März bestanden hat. Der Antragsteller muss zusätzlich erklären, dass sich das Unternehmen zum Stichtag 31. Dezember 2019 nicht um ein “Unternehmen in Schwierigkeiten” handelte. Weitere Informationen dazu finden Sie unten.

Höhe der Förderung Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate:

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten, (Bundesleistung)
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten, (Bundesleistung)
  • 25.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten (Land NRW)

Antragsverfahren Das Antragsverfahren funktioniert vollständig digital. Antragsteller können ihren Antrag online auszufüllen und absenden. Sie erhalten im Anschluss eine automatisierte Eingangsbestätigung. Alle Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet.

Dauer Anträge sind bis spätestens 30.04.2020 zu stellen.

Beantragung: Wirtschaft.NRW

Kontakt: IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland bietet Hotline zur Unterstützung auch am Wochenende 02931/878 555

  • Montags bis Freitags, 9 bis 16 Uhr
  • Samstag, 28. März, und Sonntag, 29. März, 10 bis 15 Uhr

Link mit dazugehörigen Informationen: https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/soforthilfen-fuer-kleine-unternehmen-nrw-ergaenzt-zuschuesse-des-bundes-um

Für wen? Freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler

Beschreibung: Freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten, können eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro erhalten. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden. Die Mittel müssen später nicht zurückgezahlt werden.

Link: Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie unter https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

Weitere Förderungsmöglichkeiten für Unternehmen

Für wen? Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial und einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, die mit weniger als 100 Mitarbeitern einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20,0 Mio. € erwirtschaften, sind berechtigt.

Beschreibung: Das go-digital-Programm wurde aufgrund der Corona-Krise erweitert: Unternehmen können ab sofort auch die Errichtung von Home Office-Arbeitsplätzen fördern lassen. Hierzu zählen vor allem der Aufbau sowie das Einrichten der zugehörigen Hardware. Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig.

Wie? Interessierte Unternehmen wenden sich an ein Beratungsunternehmen, das zur Durchführung des Programms autorisiert ist. Die Anschriften der autorisierten Beratungsunternehmen können hier eingesehen werden.

Förderdauer: bis zu 6 Monate / Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn ist im Zusammenhang mit Home Office/Telearbeitsplätzen möglich

Link: https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/go-digital.html

Finanzieller Ausgleich für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, sowie niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten

Beschreibung

  • Krankenhäuser erhalten einen finanziellen Ausgleich für verschobene planbare Operationen und Behandlungen, um Kapazitäten für die Behandlung von Patienten mit einer CoranavirusInfektion frei zu halten. Für jedes Bett, das dadurch im Zeitraum vom 16. März bis zum 30. September 2020 nicht belegt wird, erhalten die Krankenhäuser eine Pauschale in Höhe von 560 Euro pro Tag.
  • Krankenhäuser erhalten einen Bonus in Höhe von 50.000 Euro für jedes Intensivbett, das sie zusätzlich schaffen.
  • Für Mehrkosten, insbesondere bei persönlichen Schutzausrüstungen, erhalten Krankenhäuser vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 einen Zuschlag je Patient in Höhe von 50 Euro.
  • Der so genannte “vorläufige Pflegeentgeltwert” wird auf 185 Euro erhöht.
  • Der „Fixkostendegressionsabschlag“ wird für das Jahr 2020 ausgesetzt.
  • Die Liquidität der Krankenhäuser wird durch eine auf fünf Tage verkürzte Zahlungsfrist in diesem Jahr zusätzlich gestärkt.

Link https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2020/1-quartal/gesetzespakete-corona-epidemie.html

Beschreibung

  • Befristete Aussetzen von Qualitätsprüfungen, Änderungen bei der Durchführung von Begutachtungen und den Verzicht auf die Beratungsbesuche bei Pflegebedürftigen
  • Pflegeeinrichtungen erhalten die Sicherheit, dass durch die Pandemie bedingte finanzielle Mehrausgaben oder Mindereinnahmen über die Pflegeversicherung erstattet werden
  • Für die Aufrechterhaltung der Versorgung kann insbesondere von den gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben und Rahmenbedingungen zur Personalausstattung abgewichen werden

Link: https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/soforthilfen-fuer-kleine-unternehmen-nrw-ergaenzt-zuschuesse-des-bundes-um

Beschreibung:

  • Niedergelassene Ärzte sowie Psychotherapeuten erhalten bei einer zu hohen Umsatzminderung aufgrund einer geringeren Inanspruchnahme durch Patienten Ausgleichszahlungen sowie zeitnahe Anpassungen der Honorarverteilungen

Link: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2020/1-quartal/gesetzespakete-corona-epidemie.html

Entschädigungsansprüche für Unternehmen

Für wen? Wenn die Gesundheitsbehörde ein Beschäftigungsverbot angeordnet hat, hat das Unternehmen Anspruch auf Entschädigung vom Staat, muss jedoch – längstens für sechs Wochen – zunächst in Vorleistung treten.

Beschreibung Für die Erkrankten gelten im Falle einer Arbeitsunfähigkeit während der ersten sechs Wochen zunächst die normalen Regeln der Lohnfortzahlung. Danach erhalten gesetzlich Versicherte Krankengeld. Zuständig für die Region Märkischer Kreis/Südwestfalen ist der Landschaftsverband Westfalen Lippe. Diejenigen, die ohne Krankheit vorsorglich unter Quarantäne stehen, haben per Gesetz auch einen Anspruch auf Verdienstausfall in Höhe ihres Nettoentgelts.

Die Anträge auf Entschädigung müssen schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne beziehungsweise Absonderung beim zuständigen Landschaftsverband gestellt werden.

Weitere Informationen und Antragsformulare

Auch für Selbstständige gibt es staatliche Entschädigungsansprüche, wenn sie wegen einer Corona-Erkrankung oder eines Verdachtes einer Infektion nicht arbeiten können oder wegen einer Quarantäne nicht dürfen. Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach dem Gewinn, der im Steuerbescheid für das vergangene Kalenderjahr festgestellt wurde.

Download Antrag Entschädigung Selbstständige

Kontakt zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Herr Tölle: 0251 591-8218
Frau Volks: 0251 591-8411
Herr Konopka: 0251 591-8136

Verdachtsfall im Unternehmen

Wer? Als Verdachtsfälle gelten derzeit Patienten, die Symptome einer Corona-Erkrankung aufweisen und sich bis 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt mit einem Erkrankten hatten.

Was ist zu tun? Treten bei Mitarbeitern in Ihrem Betrieb Symptome einer Covid-19-Erkrankung auf, sollten Sie sich unmittelbar an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das Gesundheitsamt ist dann sowohl für den Meldeweg als auch für die Verhängung von weiteren Maßnahmen zuständig. Zudem informiert die Behörde Sie unter anderem darüber, wie Sie sich zu verhalten haben. 

Infizierte werden in der Regel vom Gesundheitsamt zu ihren Kontakten in den vergangenen Tagen und zu Symptomen befragt, sie werden namentlich registriert und gegebenenfalls Labortests unterzogen. Hier sollten Sie mit dem Amt kooperieren. Für Kontaktpersonen, die Symptome aufweisen aber nicht schwer krank sind, kann das Gesundheitsamt eine Heim-Quarantäne anordnen.

Bei Verdacht einer konkreten Ansteckungsgefahr ist der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin aufgrund seiner Fürsorgepflicht berechtigt und verpflichtet, den Beschäftigten, von dem eine Ansteckungsgefahr ausgehen könnte, sowie die übrigen Beschäftigten von der Arbeit freizustellen. Dies gilt zumindest bis die tatsächlichen Umstände und Ansteckungsgefahrensituation geklärt sind.

Grundsätzlich darf ein Arbeitnehmer die Arbeit aber nicht verweigern, weil die Ansteckungsgefahr bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin erhöht sein könnte. Im Einzelfall kann der Arbeitgeber aber bei einer konkreten Gefährdung aufgrund seiner Fürsorgepflicht verpflichtet sein, den Arbeitnehmer von der Arbeit freizustellen oder Arbeit im Homeoffice zu erlauben, wenn diese Möglichkeit besteht.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beantwortet häufig gestellte Fragen zum Arbeitsschutz.

Kontakt

  • Gesundheitsamt Kreis Soest
    Hoher Weg 1
    49494 Soest
    Tel. Zentr.: 02921/30-2640
    Fax: 02921/30-2633
    E-mail: buergerservice@kreis-soest.de

Sonstige Informationen für Unternehmen

Auch unabhängig vom Corona-Virus ist es für Unternehmen immer empfehlenswert, für den Fall einer Erkrankung des Geschäftsführers/der Geschäftsführerin einen „Notfallkoffer“ zu packen, der etwa mit Vollmachten, einem Vertretungsplan, Informationen zu Kunden- und Lieferantenstrukturen und einer Dokumentenmappe mit Bankverbindungen, Passwörtern versehen ist

Mit Einhaltung der Hygieneregeln, die auch zum Schutz vor luftübertragbaren Infektionskrankheiten wie z.B. Influenza gelten, verringert sich die Ansteckungsgefahr von Infektionskrankheiten bzw. die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung erheblich: 

  • Händeschütteln vermeiden 
  • Regelmäßiges und gründliches Hände waschen 
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten 
  • Husten und Niesen in ein Taschentuch oder in die Armbeuge 
  • Im Krankheitsfall Abstand halten 
  • Geschlossene Räume regelmäßig lüften

Die jeweils für Ihren Betrieb zuständige Berufsgenossenschaft bietet Aushänge für Hygieneinfos an. Eine Liste von Berufsgenossenschaften finden Sie auf der Seite der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGVU). Für die Allgemeinheit bietet zudem die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Infografiken zum Download an.

Die wichtigsten Anlaufstellen

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für alle Fragen zu finanziellen Hilfen
Tel.: 030 18615 1515

Infos zur Liquiditätssicherung beim NRW.BANK-Service-Center
Tel.: 0211 91741 4800

Hotline des LWL für Fragen rund um Quarantäne und damit verbundenen Verdienstausfällen
Tel.: 0251  591-8218; -591-8411 und -591-8136

Weitere Informationsquellen:

Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes

Das Gesundheitsamt des Kreises bietet seit Donnerstag, 27. Februar 2020, ein Infotelefon an mit Antworten und Hinweisen zum Thema Corona-Krankheit, Sars-CoV-2, Symptomen, Inkubationszeit und Möglichkeiten, sich zu schützen. Das Infotelefon ist montags bis freitags zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 02921/303060 erreichbar.