Die wfg treibt den Ausbau aktiv voran.

Breitband.

Breitbandversorgung2018-08-07T08:15:51+00:00

Breitbandversorgung

Hier finden Sie wichtige Informationen und Antworten zum Breitbandausbau.

Förderfähig sind Gebiete, in denen folgende Punkte erfüllt sein müssen:

  • Gebiete mit einer aktuellen Versorgung von unter 30 Mbit/s im Download
  • Gebiete in denen kein privatwirtschaftlicher Eigenausbau angekündigt ist
  • Gebiete die nicht im Nahbereich der Hauptverteiler der Telekom liegen
  • Gebiete die nicht in einer Einzellage liegen

Demnach gibt es im Kreisgebiet 110 unterversorgte förderfähige Gebiete mit 10.071 unterversorgten Haushalten bzw. Gewerbebetrieben.

Aufgrund der geltenden Förderbedingungen und der maximalen Förderhöhe war es nicht möglich, alle unterversorgten Bereiche im Kreis Soest mit in den Förderantrag aufzunehmen. Einzellagen sind durch die Förderung der Bundesregierung leider noch nicht versorgbar, denn lange Zuführungen sprengen die zur Verfügung stehenden Mittel. Durch umfangreiche Berechnungen und Auswertungen konnten aber so viele Haushalte wie möglich berücksichtigt werden und der endgültige Förderantrag beim Bund eingereicht werden.

Die Förderung von Bund und Land reicht nicht aus, um den ganzen Kreis Soest sofort mit zukunftssicherer Glasfaser zu versorgen! Es gibt zwei Varianten:

Für Unternehmen interessante Gebiete:

  • Die Gebiete liegen nicht im aktuellen Fördergebiet, aber in der Nähe der jetzt geförderten Glasfaserleitungen. Außerdem liegen die Gebäude nicht weit auseinander. Damit sind solche Gebiete für Telekommunikations-Unternehmen wirtschaftlich noch interessant!
  • Durch die nah gelegenen geförderten Glasfaserkabel haben privatwirtschaftliche Unternehmen mehr Anreize, hier zu investieren. Ein Wettbewerb zwischen den Unternehmen kann wieder stattfinden. Über privatwirtschaftliche Nachfragebündelungen werden diese Bereiche nach und nach erschlossen werden. Bei privatwirtschaftlichen Nachfragebündelungen versuchen Unternehmen für ein fest umrissenes Gebiet innerhalb einer bestimmten Zeit ausreichend Kunden zu finden, die Vorverträge unterschreiben.

Der Kreis Soest wird Unternehmen in die Region holen, begleiten und unterstützen.

Für Unternehmen uninteressante Gebiete:

  • Diese Gebiete, etwa vier Prozent von der Fläche im Kreis Soest, liegen von den jetzt geförderten Glasfaserkabeln sehr weit entfernt und die Gebäude liegen weit auseinander. Ein Telekommunikations-Unternehmen wird hier vermutlich nicht eigenständig investieren.Hier ist nur durch Eigeninitiative der betroffenen Bürger oder durch zukünftige Förderungen eine kabelgebundene Verbesserung zu erreichen.

Der Kreis Soest wird alle zukünftigen Förderungen beobachten, geeignete vorschlagen und durchführen. Bei Eigeninitiative von Bürgern steht der Kreis beratend zur Seite.

Die Kosten für die Einrichtung eines Glasfaser-Hausanschlusses während der Erschließungsarbeiten übernehmen die Fördergeber Bund und Land NRW, die jeweilige Kommune und die Innogy TelNet GmbH. Damit die Kosten übernommen werden, muss der angeschlossene Haushalt innerhalb der Ausbaugebiete liegen.

  1. Reichen Sie die Grundstückseigentümererklärung ein, damit innogy TelNet auf Ihrem Grundstück bauen darf.
  2. Bestellen Sie zeitnah ein Glasfaser-Internetprodukt, um den Anschluss vollumfänglich nutzen zu können. Website für Privatkunden: www.innogy-highspeed.com/kreis-soest. Website für Gewerbekunden: www.werknetzinternet.de
  3. Senden Sie die Bestellunterlagen an eine der nachfolgenden Adressen.
Privatkunden Gewerbekunden
innogy highspeed
Glasfaser Vertragsunterlagen
Postfach 110209
28082 Bremen
werknetz internet GmbH & Co. KG
Landwehrstraße 76
30519 Hannover

Der Kreis Soest wird in Kürze an alle Adressen im Fördergebiet Informationen über Produkte und Vertragsabschluss mitsamt der Grundstückseigentümererklärung versenden.

Der Glasfaseranschluss ist erst dann vollumfänglich nutzbar, wenn auch ein Internetprodukt bestellt wird, das über den Glasfaser-Hausanschluss schnelles Internet bringt. Der technische Grundstein ist mit dem Glasfaser-Hausanschluss gelegt, aber genau wie bei den bekannten DSL-Anschlüssen muss auch ein entsprechendes Internetprodukt bestellt werden, um eine schnelle Internetverbindung zu erhalten.

  1. Grundstückseigentümer-Erklärung einreichen: Diese brauchen wir, damit auf dem Grundstück gebaut werden darf.
  2. Glasfaser-Internetprodukt bestellen, um den Anschluss vollumfänglich nutzen zu können: innogy bietet vier verschiedene Internet & Phone-Produkte für Privatkunden an.
  3. Bestellunterlagen an uns zurücksenden:
    innogy highspeed Glasfaser-Vertragsunterlagen
    Postfach 11 02 09
    28092 Bremen

Der Hausanschluss ist für die betroffenen Haushalte kostenlos, wenn sie sich vor der Bauphase (Stichtag wird jeweils an die Haushalte kommuniziert) für einen Glasfaser-Anschluss entscheiden. Einige Tage vor Baubeginn werden die betroffenen Haushalte eines Bauabschnittes über einen Flyer informiert. Voraussetzung für die kostenlose Errichtung ist die Zustimmung des Grundstückseigentümers (Grundstückseigentümer-Erklärung) dazu, dass der Glasfaserhausanschluss auf dem Grundstück gelegt werden darf. Bei der Zustimmung zum Glasfaserhausanschluss geht es lediglich um die Errichtung der technischen Infrastruktur.

  • Bei späterer Entscheidung für einen Glasfaserhausanschluss wird die Errichtung kostenpflichtig, Bei einer Rohrgrabenlänge fällt bis 30 Meter ein Baukostenzuschuss von 1.243,55 Euro an. Bei einer Länge bis 50 Meter beträgt dieser 1.547 Euro, weil damit ein nachträglicher zusätzlicher Aufwand verbunden ist.
  • Wenn während der Bauphase ein Glasfaser-Tarif für schnelles Internet abgeschlossen wird, fällt keine Aktivierungsgebühr für den Anschluss an. Eine spätere Aktivierung kostet 398,65 Euro, weil damit ein nachträglicher zusätzlicher Aufwand verbunden ist.

Mittels eines europaweiten Breitband-Ausschreibungsverfahrens hat der Kreis Soest die innogy TelNet GmbH ausgewählt, ein Glasfasernetz in den förderfähigen Bereichen zu errichten. Die innogy TelNet baut im Kreis Soest mit seinem Tochterunternehmen Westnetz GmbH das geförderte Glasfasernetz auf. Dieses Glasfasernetz ist diskriminierungsfrei – das heißt, dass jeder Anbieter, der auf dem Netz anbieten möchte, dies auch tun kann, wenn er mit der innogy TelNet die notwendigen vertraglichen und prozessualen Voraussetzungen dafür geschaffen hat. Der Fachbegriff dafür lautet „Open Access“ und ist eine Bedingung bei staatlich geförderten Ausbauprojekten.

Sofern diese Voraussetzungen gegeben sind, können verschiedene Anbieter ihre Glasfaser-Internetprodukte über dieses Netz vertreiben. Der Endkunde kann dann zwischen den verschiedenen Anbietern, die sich für dieses Glasfaser-Netz haben freischalten lassen, frei wählen.

Aktuelle Anbieter:

Sobald neue Anbieter auf das Netz kommen, wird die Liste hier vervollständigt.

Sollten Sie einen Vertrag bei einem einem anderen Anbieter haben, können Sie sich dennoch den Glasfaseranschluss legen lassen und ein Glasfaser-Produkt bestellen. Der Anschluss wird erst dann aktiv, wenn die Vertragslaufzeit beim bestehenden Anbieter ausgelaufen ist. Erst dann beziehen Sie das neue Glasfaser-Produkt und entstehen Kosten für das neue Glasfaser-Produkt. Es fallen also keine doppelten monatlichen Kosten an. Voraussetzung hierfür ist ein ausgefüllter Anbieterwechselauftrag.

Der Kreis Soest hat stellvertretend und in Kooperation mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden beim geförderten Breitband-Ausbau auf zukunftsfähige Glasfaser gesetzt und ist damit Pilotregion für Südwestfalen. Hierbei wird die Glasfaser durchgängig bis in jedes Haus verlegt. Die Technologie nennt sich FTTB (Fiber to the Building). Solche Glasfasernetze gelten trotz höherer Baukosten langfristig als die langlebigste, leistungsfähigste und volkswirtschaftlich vernünftigste Variante eines nachhaltigen Netzausbaus. Zum Bau dieses zukunftssicheren Glasfasernetzes werden umfangreiche Tiefbaumaßnahmen vorgenommen und rund 625 Kilometer Glasfaserkabel in neuen oder vorhandenen Trassen verlegt. Weiterhin werden rund 200 Verteiler neu aufgestellt. Nach Abschluss der Arbeiten werden 10.071 Haushalte mehr im Kreis Soest einen schnellen Internetanschluss haben.

Der Kreis Soest hat den Zuschlag für die Förderung des Breitbandausbaus in der Höhe von bis zu 30 Mio. Euro von Bund und Land erhalten.

Darauf folgte eine europaweite Ausschreibung, um einen Betreiber zu finden, der alle unterversorgten Bereiche im Kreisgebiet mit schnellem Internet versorgen kann. Die unterversorgten Bereiche werden so zukünftig mit mindestens 50 Mbit/s versorgt, in vielen Fällen sogar deutlich besser. Der Betreiber soll eine zukunftssichere Glasfaserversorgung bis in jedes Haus anbieten – „Fiber to the Building“ (FTTB), damit wir im Kreis Soest für die digitale Zukunft vorbereitet sind. Über Glasfaser sind sehr hohe Datenraten von 1 GBit/s und mehr möglich.

Wirtschaftliches Wachstum setzt eine hochleistungsfähige Breitbandinfrastruktur voraus. Um diese Next-Generation-Access-Infrastrukturen (NGA) erfolgreich im ländlichen Raum zu initiieren und aufzubauen, treibt der Kreis Soest mit der wfg den Breitbandausbau aktiv voran.

Sie wollen wissen, welche Versorgung an Ihrem Standort möglich ist?

Internetversorgung

Weitere Informationen zu übergeordneten Fragen finden Sie hier:

Website des Kreis Soest

Mehr über den Weg zum Ausbau erfahren Sie in unserem Download-Dokument:

Breitbandstrategie

Wir informieren Sie gerne über die Breitbandversorgung im Kreis Soest.

Christoph Hellmann

Breitbandkoordinator

02921 30-3494
christoph.hellmann@kreis-soest.de